Lernkarten zum Einsatz von Einsatzfahrzeugen
- 1/30Wenn Sie ein Einsatzfahrzeug mit Sirene betreiben
Einsatzfahrzeuge, die Blinklichter und Sirenen einsetzen, können Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten und rote Ampeln ignorieren, wenn dies gefahrlos möglich ist.
Wenn das blaue Licht aktiviert ist
Autofahrer müssen anhalten oder Platz machen, wenn sich ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht nähert.
An Kreuzungen während der Notfalleinsätze
Einsatzfahrzeuge können Kreuzungen passieren, wenn Sirenen und Blaulicht aktiviert sind.
Wenn Sie ohne Blinklichter arbeiten
Fahrer von Einsatzfahrzeugen müssen die Standardregeln einhalten, wenn sie keine Sirenen/Lichter verwenden.
Beim Überholen des Verkehrs im Notfall
Einsatzfahrzeuge können je nach Verkehrs- und Straßenverhältnissen links oder rechts vorbeifahren.
Wenn Sie bei starkem Verkehr reagieren
Einsatzfahrzeuge dürfen den Seitenstreifen zur Umfahrung von Staus nutzen.
Beim Passieren einer roten Ampel
Sirenen und Lichter müssen eingeschaltet sein und der Fahrer muss dem entgegenkommenden Verkehr Vorfahrt gewähren.
Wenn Sie einen Krankenwagen gemäß Code 95 fahren
Für den professionellen Einsatz benötigen Krankenwagenfahrer einen gültigen C1-Führerschein mit Code 95.
Wenn Lichter und Sirenen zusammen verwendet werden
Beides muss gleichzeitig zur Geltendmachung der Vorfahrt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern genutzt werden.
An unkontrollierten Kreuzungen
Einsatzfahrzeuge müssen langsamer fahren, den Verkehr aus allen Richtungen beobachten und ggf. Vorfahrt gewähren, bevor sie Kreuzungen ohne Verkehrskontrolle passieren.
Wenn die Sirenen nicht richtig funktionieren
Ohne funktionierende visuelle und akustische Signale, Blaulicht und Sirenen verlieren Einsatzfahrzeuge ihr gesetzliches Recht, die normalen Verkehrsregeln außer Kraft zu setzen.
Wenn die Sicht schlecht ist
Schlechte Sicht aufgrund von Nebel, Regen oder Nachtbedingungen erhöht das Unfallrisiko, selbst bei Fahrzeugen mit Vorrang sind zusätzliche Scans und langsamere Geschwindigkeiten erforderlich.
An Kreisverkehren bei Notfällen
Einsatzfahrzeuge mit aktiven Signalen können die Vorfahrtsregeln an Kreisverkehren umgehen, allerdings erst, nachdem sichergestellt wurde, dass die Einfahrt und Weiterfahrt sicher ist.
Wenn Sie auf einen lebensbedrohlichen Fall reagieren
In kritischen medizinischen oder lebensbedrohlichen Notfällen können Verkehrsregeln außer Kraft gesetzt werden, allerdings nur dann, wenn verantwortungsbewusst und ohne Gefährdung anderer vorgegangen wird.
Beim Tanken während eines Telefonats
Während eines aktiven Einsatzes wird dringend Kraftstoff benötigt. Der Stopp muss schnell und vorab genehmigt erfolgen und darf die rechtzeitige Erledigung der Notfallaufgabe nicht beeinträchtigen.
Wenn Sie mit mehreren Einheiten antworten
Mehrere Einsatzfahrzeuge müssen Routen und Ankunftszeiten per Funk koordinieren, um Verkehrskonflikte, Unfälle oder Fehlkommunikation zu vermeiden.
An Bahnübergängen
Alle Einsatzfahrzeuge müssen unabhängig von aktiven Signalen an Bahnübergängen anhalten, schauen und lauschen, um tödliche Zugkollisionen zu verhindern.
Bei der Rückkehr aus einem Notfall
Sobald der Notruf abgeschlossen ist, enden alle Ausnahmen und das Fahrzeug muss sich wie jeder andere Verkehrsteilnehmer verhalten.
Beim Transport von Patienten unter Licht
Abruptes Beschleunigen, starkes Bremsen oder scharfe Kurven können Patienten, die behandelt oder transportiert werden, schaden, und eine reibungslose Kontrolle ist von entscheidender Bedeutung.
Beim Überholen von Radfahrern oder Fußgängern
Verletzliche Verkehrsteilnehmer können erschrocken oder ahnungslos sein und Hupen, visuelle Signale verwenden und langsamer fahren, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.
An schmalen Brücken oder Tunneln
Einsatzfahrzeuge können bei Bedarf den Verkehrsfluss in einspurigen Tunneln oder Brücken überfahren, müssen jedoch ein Signal geben und vorsichtig fahren.
Wenn ein anderes Einsatzfahrzeug voraus ist
Zu dichter Verkehr oder sich überschneidender Einsatz von Sirenen können die Verkehrskoordination beeinträchtigen und eine effiziente und sichere Reaktion gewährleisten.
Beim Erreichen städtischer Wohngebiete
Minimieren Sie den Lärm in Wohngebieten nach Möglichkeit. Wenn die Straßen frei sind und die Reaktionszeit nicht beeinträchtigt wird, kann die Beleuchtung ausreichen.
Wenn Sie nachts fahren
Viele Einsatzfahrzeuge dimmen das Licht automatisch, um zu verhindern, dass andere Fahrer nachts geblendet werden, und erhöhen so die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.
Bei Verwendung von GPS oder Navigationshilfen
Notfallfahrer müssen während der Fahrt Sprachbefehle oder montierte Displays verwenden, um einen Verkehrsverstoß und eine Ablenkung darzustellen.
An Unfallstellen
Positionieren Sie das Fahrzeug so, dass verletzte Personen und Einsatzkräfte vor dem Gegenverkehr geschützt sind und gleichzeitig der Zugang für andere Einsatzkräfte gewährleistet bleibt.
Bei Umleitung durch die Verkehrskontrolle
Normalerweise müssen alle Umleitungen befolgt werden, Fahrer dürfen die Umleitung jedoch nur dann umgehen, wenn die Umleitung eine rechtzeitige lebensrettende Hilfe verhindern würde.
Wenn das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß gewartet wird
Einsatzfahrzeuge müssen die Inspektion bestehen und fahrtüchtig bleiben. Ein mechanischer Defekt bedeutet, dass sie nicht verwendet werden können, auch nicht während eines Einsatzes.
Beim Verlassen von Rettungswegen
Nehmen Sie nach Abschluss der Notfallmaßnahmen Ihr normales Fahrverhalten wieder auf und achten Sie auf Fahrzeuge, die auf Ihre Rückkehr in den Verkehr reagieren.
Bei nicht dringenden Transporten
Lichter und Sirenen sind auf aktive Notfälle beschränkt, ihre Verwendung ohne triftigen Bedarf ist illegal und verwirrt andere Fahrer.